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ORTHOPARC-Klinik Köln, Anästhesie
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Allgemeinanästhesie

Eine Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) bedeutet, dass Sie in einen schmerzfreien und wahrnehmungslosen Zustand (Tiefschlafphase) versetzt werden, in dem Sie von Ihrer gesamten Operation nichts spüren, nichts miterleben. Eine Allgemeinanästhesie wird durch eine intravenöse Medikamentengabe (Schlafmittel) eingeleitet und durch Maske, Kehlkopfmaske, Intubation, modernste Narkosegase, TIVA (Total-Intravenöse-Anästhesie) fortgesetzt.

Ablauf einer Allgemeinanästhesie

Dr. med. Birgitta Simon, AnästhesieSie werden im Vorbereitungsraum an die Überwachungsgeräte angeschlossen und bekommen vorzugsweise am Handrücken in örtlicher Betäubung einen venösen Zugang (Tropf) angelegt. Diese Venenverweilkanüle (aus Kunststoff) hat ein Einspritzventil mit Filter. Hier werden nun die Narkosemittel appliziert. Die sichere Anwendung dieser Medikamente garantieren wir als Fachärzte. Schon nach einigen tiefen Atemzügen können Sie ein leichtes Kribbeln im Gesicht. Jetzt erst beginnt der Anästhesist mittels einer Beatmungsmaske Ihre Atmung zu unterstützen. Über diese Maske erhalten Sie ein Gemisch aus Luft, Sauerstoff und einem Narkosegas. Nach einigen Minuten wird dann oral entweder eine Kehlkopfmaske (Larynxmaske) oder ein Tubus (Beatmungsschlauch-Intubation) zur Sicherung Ihrer Atemwege eingeführt. Die Intubation wird bei Operationen an der Schulter, in Bauchlage und in besonderen, individuell bedingten Fällen unter Relaxierung (Muskelentspannung) durchgeführt.

Die Kehlkopfmaske/Tubus trennt die Luftwege von der Speiseröhre und vermindert die Gefahr einer Einatmung von Speichel und Mageninhalt bzw. Magensäure (Aspiration) in die Lunge, welches eine schwere Lungenentzündung verursachen könnte.

Wegen der Aspirationsgefahr achten wir auch sehr drauf, dass Sie wirklich nüchtern vor einer Narkose sind. Im Aufklärungsgespräch erfahren Sie ab wann Sie nichts mehr essen sollten und ab wann Sie Ihren letzten Schluck trinken dürfen.

Weiterführung der Narkose

kraemer-bartels-henke-anaesthesie-orthoparc-klinik_0048Die Weiterführung der Narkose erfolgt durch die Dauerzufuhr von entweder einem Narkosegas (Inhalationsanästhesie) oder von Narkose- und Schmerzmitteln, die intravenös mittels einer Medikamentenpumpe zugeführt werden (Totale intravenöse Anästhesie = TIVA). Während der gesamten Operation überwachen wir mit modernster Technik Ihren Kreislauf und Ihren Stoffwechsel und können bei Abweichung vom Normalzustand jederzeit regulierend behandeln.

Unsere modernen Narkosegeräte sind Teil unserer High-Tech-Ausstattung, die Ihnen und uns eine maximale Sicherheit bieten.

Beendigung der Allgemeinanästhesie

Am Ende der Operation wird die Allgemeinanästhesie stufenweise beendet. Die Kehlkopfmaske oder der Beatmungsschlauch wird bei Erreichen der ausreichenden Eigenatmung noch während Ihres Schlafes entfernt.

Sie werden dann in den Aufwachraum gebracht, wo Sie in aller Ruhe unter fachlicher Betreuung und in freundlicher Umgebung schmerzfrei wieder zu Bewusstsein kommen.

Die häufigsten Nebenwirkungen einer Vollnarkose

Im Aufklärungsgespräch mit Ihrem Anästhesisten erhalten Sie selbstverständlich ausführliche und individuelle Informationen zu Ihren persönlichen Risiken und zu dem Narkoseverfahren, das für Sie am besten geeignet ist. Dennoch möchten wir nicht versäumen, auch hier in unserer Website die Risiken einer Vollnarkose zu nennen.

  • Kurzfristige Befindlichkeitsstörungen wie Übelkeit und Erbrechen. Sie bekommen jedoch schon während der Narkose Medikamente, die dieses unterbinden sollen.
  • Für eine kurze Zeit erkältungsähnliche Beschwerden im Hals, bedingt durch die Intubation oder die Kehlkopfmaske.
  • Vereinzelt, durch den venösen Zugang (Infusionsnadel) bedingten Venenreizungen.
  • Missempfindungen, Entzündungen und Blutergüsse im Bereich der Einstichstellen von Kanülen und Kathetern.
  • Der Übertritt von Magensaft oder Mageninhalt in die Lunge mit der Gefahr der Lungenentzündung (Aspiration), deswegen nach Anordnung die notwendige Nüchternheit einhalten!
  • Bei der Intubation eine Verletzung von Zähnen oder Zahnersatz, Lippen oder Stimmritze mit folgender Heiserkeit und Schluckbeschwerden. Deswegen untersuchen wir Ihre Mundhöhle, um die Zähne zu kontrollieren und eventuelle anatomische Intubationsschwierigkeiten schon im Vorfeld festzustellen.
  • Eine Unverträglichkeitsreaktion auf Medikamente und andere Substanzen mit der Gefahr ernsthafter Herz-Kreislauf- oder Beatmungsproblemen. Deswegen ist es für uns wichtig, Ihre Allergien zu kennen!

Wie können wir Ihnen helfen?
Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin mit uns.

Ihre Ansprechpartner

Eddo Groß

Chefarzt Anästhesie

Eddo Groß

Tel. +49 221 48 49 05-0
gross@orthoparc.de

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Dr. med. Birgitta Simon

Leitende Oberärztin Anästhesie

Dr. med. Birgitta Simon

Tel. +49 221 48 49 05-0
simon@orthoparc.de

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Michael Krämer-Bartels

Oberarzt Anästhesie

Michael Krämer-Bartels

Tel. +49 221 48 49 05-0
kraemer-bartels@orthoparc.de

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Aleksandra Henke

Oberärztin Anästhesie

Aleksandra Henke, Oberärztin Anästhesie

Tel. +49 221 48 49 05-0
henke@orthoparc.de

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