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Der Fachbereich Endoprothetik Hüfte & Knie wird in der Orthoparc-Klinik Köln von Chefarzt Prof. Dr. Schmidt geleitet.
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Künstliches Hüftgelenk

Das künstliche Hüftgelenk ist das bekannteste Implantat beim Menschen. Über 5 Millionen Bundesbürger leiden unter einem Verschleiß (Arthrose) des Hüftgelenks, über 90% der über 65-jährigen sind von einer Hüftgelenksarthrose betroffen. Die jahrzehntelange Erfahrung unserer Klinikärzte, die modernen OP-Verfahren in unserer ORTHOPARC Klinik in Köln und die erstklassige Qualität der verwendeten Implantate gewährleisten beste medizinische Versorgung und Sicherheit beim Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks.

Wann wird ein künstliches Hüftgelenk benötigt?

Eine Abnutzung der Hüftgelenke kann durch eine Vielfalt von Therapien in ihrem Fortgang verlangsamt werden. Mit Physiotherapie kann die Mobilität erhalten werden, die Schmerzen können mit Medikamenten behandelt werden. Die Beschwerden werden jedoch zunehmen und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, wo mit der konservativen Therapie keine Besserung mehr erreichbar ist und man über ein künstliches Hüftgelenk nachdenken muss.

Die Hüftgelenkarthrose ist das Ergebnis eines fortschreitenden Alterungsprozesses, in deren Verlauf der Gelenkknorpel, der ein reibunsgloses Gleiten der Knochenoberflächen gegeneinander ermöglicht, immer dünner wird. Das Abriebmaterial bewirkt eine Veränderung der Gelenkflüssigkeit, was zur Abnahme der Schmierfähigkeit im Gelenk führt. Zuletzt reibt Knochen auf Knochen, was Entzündungen auslöst und Schmerzen verursacht.

Wenn Sie morgens Anlaufschmerzen haben, alle Bewegungen mit Schmerzen in der Hüft- oder Leistengegend einhergehen, die Drehbewegung des Hüftgelenks nach innen immer mehr eingeschränkt ist und Sie vielleicht sogar knirschende Geräusche beim Gehen hören, dann sollten Sie umgehend die Abteilung für Endoprothetik in der ORTHOPARC Klinik in Köln zwecks einer genauen Untersuchung und Diagnose aufsuchen.

Video „Sichere Genesung für Hüftgelenkersatz-Patienten“

Videos mit Stimmen zufriedener Patienten

Welche künstlichen Hüftgelenke gibt es?

Die Auswahl des „richtigen“ Hüftgelenksimplantats erfordert einen auf Endoprothetik spezialisierten orthopädischen Chirurgen mit langjähriger Erfahrung und besten Marktkenntnissen. Sie ist zudem abhängig vom Grad der Arthrose und den persönlichen Lebensumständen des Patienten. Die künstlichen Hüftgelenke lassen sich in vier Kategorien einteilen:

  • zementierte Hüftendoprothesen
  • zementfreie Hüftendoprothesen
  • Oberflächenersatzprothesen (nach McMinn)
  • Kurzschaftprothesen (werden im ORTHOPARC aufgrund zu hoher Komplikationsraten nicht eingesetzt)
  • Zementiertes künstliches Hüftgelenk

    Die Vorteile

    Zementierte Hüftendoprothesen haben sich als die sicherste Methode für ältere Patienten erwiesen und werden seit fast 50 Jahren stetig weiterentwickelt. Laut weltweiten Statistiken sind sie ebenso haltbar wie zementfreie Implantate. Sie kommen vor allem bei Patienten über 80 Jahren zum Einsatz. Bei dieser Methode wird eine Hüfttotalendoprothese mittels Knochenzement im Oberschenkel und im Becken fixiert.

    Die zementierten Hüftendoprothesen haben den Vorteil, dem Patienten sofortige uneingeschränkte Stabilität auch bei nicht idealen Knochenverhältnissen (z.B. Osteoporose, Altersknochen) zu bieten. Zudem ist der Eingriff mit einer geringeren Blutungsneigung verbunden.

    Vor der Operation

    Die Operationsplanung in der ORTHOPARC-Klinik in Köln erfolgt anhand von standardisierten Röntgenaufnahmen und einem speziellen Computerprogramm. So wird der Erhalt der korrekten Beinlänge gesichert und es ist auch deren Wiederherstellung möglich. Mittels Röntgentechnik lässt sich die Biomechanik des Hüftgelenks erhalten und die Prothesengröße genau bestimmen.

    Während der Operation

    • Der Operationszugang wird ohne eine Muskeldurchtrennung erreicht, sodass sich Wunddrainagen und Eigenblutspenden erübrigen. Nach Darstellung des Hüftgelenks (und gegebenenfalls Entfernung der Gelenkschleimhaut) wird der kranke Hüftkopf an der exakt geplanten Stelle entfernt.
    • Im nächsten Schritt wird die Hüftpfanne vorbereitet und die notwendige Größe der Prothese für den Patienten bestimmt.
    • Das Pfannenlager wird dann mit einer maschinellen Pulslavage gesäubert; Knochenzement dient dazu, eine Polyäthylenpfanne in der vorbereiteten Hüftpfanne zu verankern. Im Anschluss wird der Oberschenkelschaft millimetergenau auf die Größe des Prothesenschaftes aufgeraspelt und die Funktion des Gelenks getestet.
    • Im ORTHOPARC kommt modernste Zementiertechnik zum Einsatz. Nur etwa 30 % aller Operateure wenden diese Technik an. Mit diesem Eingriff erzielen wir die besten Langzeitergebnisse.
    • Blutkoagel und Markraumfett werden mithilfe einer speziellen maschinellen Pulslavage entfernt, um ein Einpressen in die Blutbahn zu vermeiden. So kommt es auch nicht zur Bildung eines Fettemboliesyndroms.
    • Ein Markraumstopper wird dann angepasst und exakt im Knochen positioniert. Dieser Stopper verhindert ein peripheres Ausweichen des Zements und fördert seine Kompression.
    • Unter Vakuum wird vorgekühlter Zement angerührt und das Knochenlager nochmals gereinigt.
    • Der Zement wird dann unter Druck in den Markkanal gespritzt und der Prothesenschaft in die exakte Position gedrückt.
    • Nach dem Aushärten wird ein Keramikkopf auf dem Schaft platziert und das Gelenk reponiert.
    • Am Ende der Operation wird eine lokale Schmerztherapie durchgeführt, damit Sie ohne Schmerzen aus der Narkose aufwachen.
    • Abschließend wird die Wunde schichtweise mit einer kosmetischen, intrakutanen Hautnaht verschlossen und ein Kompressionsverband angebracht.

    Nach der Operation

    • Bereits am Operationstag verlässt der Patient etwa drei Stunden nach der Operation mit Hilfe von Krankengymnasten das Bett, in den Folgetagen nimmt die Mobilisierung zu.
    • Das neue Gelenk kann sofort voll belastet werden. Zu Ihrer Sicherheit benutzen Sie für vier Wochen zwei Unterarmgehstützen, damit Sie nicht stürzen oder stolpern.
  • Zementfreies künstliches Hüftgelenk

    Die Vorteile

    Zementfreie Hüftendoprothesen eignen sich ideal für Patienten im Alter von 60 bis 80 Jahren. Verwendet wird der Taperloc Prothesenschaft, ein Titanschaft, der sich über zwanzig Jahre bewährt hat. Die Pfanne ist ein Schraubring aus Titan mit einem Keramik-Inlay. Bei dieser Technologie gibt es die geringsten Abriebsraten am Material und keine Knochenschädigungen durch Polyäthylen. Studien belegen auch nach 20 Jahren unversehrte Keramikköpfe und -pfannen. Nach 10 Jahren sind noch fast 99 % dieser Prothesen in Funktion, nach 15 Jahren sind es noch ca. 97 %.

    Vor der Operation

    Die Operationsplanung erfolgt anhand von standardisierten Röntgenaufnahmen und einem speziellen Computerprogramm für den Erhalt oder die Wiederherstellung der korrekten Beinlänge und zum Erhalt der Biomechanik des Hüftgelenks sowie zur Bestimmung der Prothesengröße.

    Während der Operation

    • Der Operationszugang wird gewebeschonend ohne Muskeldurchtrennung vorgenommen, Wunddrainagen und Eigenblutspenden sind nicht nötig.
    • Nach der Darstellung des Hüftgelenks wird bei eventuellen Entzündungen, Rheuma, Vernarbung etc., die Gelenkschleimhaut entfernt.
    • Der erkrankte Hüftkopf wird entfernt, anschließend erfolgt die Darstellung der Hüftpfanne.
    • Eine Titanpfanne wird anatomiegerecht mit dem Schraubgewinde in das vorbereitete Pfannenlager eingedreht und das Keramikinlay platziert.
    • Im Anschluss wird der Oberschenkelschaft geraspelt, bis die individuell passende Prothesengröße erreicht ist, dann wird die Originalprothese im Knochen eingeklemmt.
    • Am Ende der Operation wird eine lokale Schmerztherapie durchgeführt, damit Sie ohne Schmerzen aus der Narkose aufwachen.
    • Die Wunde wird dann schichtweise verschlossen und ein Kompressionsverband angelegt.

    Nach der Operation

    • Eine sofortige Mobilisation ist möglich, der Patient verlässt am Operationstag bereits drei Stunden nach der Operation mithilfe von Krankengymnasten das Bett.
    • Das neue Gelenk kann sofort voll belastet werden Zu Ihrer Sicherheit benutzen Sie für vier Wochen zwei Unterarmgehstützen, damit Sie nicht stürzen oder stolpern.
  • Oberflächenersatz (nach McMinn)

    Auf Grund der aktuellen Diskussion über die Abriebproblematik bei Metall-Metallpaarungen hat sich Professor Schmidt entschlossen, die McMinn-Prothese derzeit nicht mehr zu implantieren. Junge und sportlich ambitionierte Patienten werden ebenfalls mit der zementfreien Prothese versorgt, die eine nahezu uneingeschränkte Sportfähigkeit erlaubt, wie zum Beispiel auch Brustschwimmen, Skilaufen, Tennis, etc.

 

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Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Joachim Schmidt

Ärztlicher Direktor | Chefarzt Endoprothetik

Prof. Dr. med. Joachim Schmidt

Tel. +49 221 48 49 05-0
schmidt@orthoparc.de

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