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Der Fachbereich Endoprothetik Hüfte & Knie wird in der Orthoparc-Klinik Köln von Chefarzt Prof. Dr. Schmidt geleitet.
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Künstliches Kniegelenk

Ein künstliches Kniegelenk wird erforderlich, wenn die Arthrose des Kniegelenks starke Schmerzen mit Bewegungseinschränkungen verursacht und die Lebensqualität beeinträchtigt wird. Dank der Weiterentwicklung der medizinischen Technik und der modernen Operationsverfahren werden in der ORTHOPARC Klink hervorragende Ergebnisse erzielt, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen.

Der Ersatz des Kniegelenks durch ein künstliches Kniegelenk zählt in Deutschland zu einer der häufigsten orthopädischen Operationen. Die Oberflächen der Knochenenden sind mit einer Knorpelschicht überzogen, die als Gleitschicht fungiert, die Reibung im Gelenk reduziert und zusammen mit den Menisken Stöße abfedert. Durch Fehlstellungen, Überbelastung, Unfälle, Verletzungen oder altersbedingten Verschleiß wird die Knorpelschicht geschädigt und es entsteht eine Arthrose.

Video: „Sichere Genesung für Kniegelenkersatz-Patienten“

Videos mit Stimmen zufriedener Patienten

Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose)

Die Symptome sind häufig ein sogenannter Anlaufschmerz und/oder ein dauerhafter Belastungsschmerz. Der Schmerz entsteht durch die Reibung „Knochen auf Knochen“, was zu einer mit zunehmenden Arthrosebeschwerden ständig abnehmenden Bewegungsstrecke führt. Der eingeschränkte Gebrauch des Kniegelenks löst Verkürzungen und/oder Vernarbungen von Gelenkkapseln, Bändern, Muskeln und Sehnen aus, was die Bewegungsfähigkeit weiter einschränkt. Häufig kommen die Arthrosebeschwerden in Schüben. Schmerzen, Schwellungen oder Überwärmungen treten ohne erkennbare Ursachen auf und bleiben für Tage oder Wochen.

Durch konservative Therapien kann bei zunehmenden oder höhergradigen Arthrosen keine Verbesserung mehr erreicht werden, hier helfen dann nur noch verschiedene Operationsmethoden:

Künstliches Kniegelenk als Kniegelenkersatz

Kniegelenkersatzoperationen erfordern eine spezielle Technik, die eine exakte Platzierung der Prothese und die Wiederherstellung der korrekten Achsverhältnisse und Bandspannungen ermöglicht. Um bei einem kunstlichen Kniegelenk optimale Ergebnisse zu erzielen, werden individuelle Faktoren wie Geschlecht, Größe, Gewicht und sportliche Aktivität der Patienten bei der Planung der Operation berücksichtigt.

Wie Studien belegen, ist mit dieser Operationstechnik bei entsprechender Erfahrung eine exaktere Platzierung der Prothese möglich als mit einer computergestützten Navigation. Das Standardimplantat für diesen Eingriff ist eine ungekoppelte Oberflächenersatzprothese mit Erhalt der eigenen Bänder. Zur Sicherheit wird diese während der Operation mit einer zusätzlichen Klebeschicht aus Zement verankert. In weltweiten Studien zählt dieses Implantat zu den besten in puncto Langzeitergebnissen: Nach 10 Jahren sind noch nahezu 99 % dieser Prothesen in Funktion.

Sofern nur ein Teil des Gelenks geschädigt ist, kann eine monokondyläre Schlittenprothese über einen minimalinvasiven Zugang implantiert werden. Modulare Spezialimplantate helfen bei individuellen Besonderheiten wie Fehlstellungen, Knochendefekten, Bandinstabilitäten oder besonderen Voroperationen.

  • Ungekoppelter Oberfächenersatz

    Bei den meisten Patienten, die ein künstliches Kniegelenk benötigen, ist eine ausreichende Stabilität des Kniegelenks durch die natürlichen Bänder gewährleistet. In diesem Fall hat ein ungekoppelter Oberflächenersatz beste Erfolgsaussichten.

    Vor der Operation

    Im Vorfeld der Operation wird eine exakte Beinvermessung mit Beinganzaufnahmen zur Planung der Achskorrektur und Größenbestimmung der Prothese vorgenommen.

    Während der Operation

    • Die Operation erfolgt in einer gewebeschonenden Technik und ohne Einsatz von Dainagen.
    • Eigenblutspenden sind nicht erforderlich. Ein Hautschnitt in der Mitte über der Kniescheibe eröffnet das Gelenk an der Innenseite.
    • Muskulatur und Weichteile werden so maximal geschont.
    • Bei Entzündungen, Rheuma etc. wird zuerst die Gelenkschleimhaut entfernt.
    • Die Kniescheibe wird dann anatomiegerecht wiederhergestellt und die Einpassung in die spätere Prothese vorbereitet.
    • Mit präzisen Lehren wird das Lager für die Prothese vorbereitet und die normalen anatomischen Verhältnisse (Beinachse, Bandspannung, Muskelfunktion, Kniescheibenführung) werden wiederhergestellt.
    • Nach Überprüfung ihrer Funktion wird die Prothese mit Knochenzement auf dem Knochen verklebt.
    • In der Regel erfolgt eine lokale Infiltration von Schmerzmitteln.
    • Im Anschluss wird das Gelenk schichtweise verschlossen.

    Nach der Operation

    • Nach dem Eingriff ist eine sofortige Mobilisation möglich, die Patienten verlassen am Operationstag mithilfe von Krankengymnasten das Bett.
    • Das Bein kann sofort voll belastet werden. Für vier Wochen benutzen Sie zwei Unterarmgehstützen zu Ihrer Sicherheit, damit Sie nicht stürzen oder stolpern.
    • Ab der fünften Woche ist stockfreies Gehen erlaubt.
  • Monokondyläre Schlittenprothese

    In Fällen, wo nur ein Teil des Knieglenks von Verschleißerscheinungen betroffen ist und die Bänder voll funktionsfähig sind, wird eine Schlittenprothese eingesetzt.

    Vor der Operation

    Vorab erfolgt eine exakte Beinvermessung mit Beinganzaufnahmen zur Planung der Achskorrektur und Größenbestimmung der Prothese.

    Während der Operation

    Die Operation wird mit minimalinvasiver Technik ausgeführt. Eine Redondrainage oder Eigenblutspende ist nicht erforderlich.

    • An der Innenseite der Kniescheibe wird der Hautschnitt vorgenommen und das Gelenk eröffnet.
    • Danach werden die Kreuzbänder, Kniescheibengleitlager und der äußere Gelenkanteil überprüft und das Prothesenlager am Oberschenkel und Schienbein wird vorbereitet.
    • Nach der Überprüfung der korrekten Funktion wird die Prothese mit einer dünnen Zementschicht verklebt und die Wunde schichtweise verschlossen.

    Nach der Operation

    • Wir unterstützen Sie auch nach der OPNach der Operation ist eine sofortige Mobilisation möglich. Der Patient verlässt am Operationstag mithilfe von Krankengymnasten das Bett. Eine zunehmende Mobilisation erfolgt in den nächsten Tagen.
    • Das Bein kann sofort voll belastet werden. Für vier Wochen benutzen Sie zwei Unterarmgehstützen zu Ihrer Sicherheit, damit Sie nicht stürzen oder stolpern.
    • Ab der fünften Woche ist stockfreies Gehen erlaubt.
  • Operationstechnische Besonderheiten beim Einsatz eines künstlichen Knieglenkes

    Achsabweichung

    Bei Achsabweichungen wird durch anatomiegerechte Entfernung der geschädigten Knochenteile die korrekte Beinachse wiederhergestellt und die Bandspannung und Muskelfunktion normalisiert.

    Schleimhautreizung

    Bei Schleimhautreizung (Synovialitis) oder narbigen Veränderungen wird die Schleimhaut komplett entfernt, der Körper bildet selbst eine neue, gesunde Schleimhaut.

    Rheumatische Erkrankung

    Bei rheumatischen Erkrankungen muss in jedem Fall die Schleimhaut entfernt werden. Häufig bestehen Banddefekte oder knöcherne Defekte, die den Einsatz von Spezialprothesen notwendig machen. Gegebenenfalls lassen sich auch gekoppelte Prothesen einsetzen, welche die Funktion aller Bänder ersetzen können.

    Knochendefekte

    Bei Knochendefekten bieten sich moderne Prothesen mit Metallmodulen als Ergänzung an, um die normalen anatomischen Verhältnisse wiederherzustellen.

    Bandinstabilitäten

    Für eine korrekte Funktion der Prothesen muss die regelrechte Spannung der Kniebänder wiederhergestellt werden. Dies kann durch Nähte, Raffung oder Versetzung der Bandansätze erfolgen. Falls nötig, können gekürzte Bänder verlängert werden. Wenn eine Wiederherstellung der normalen Bandfunktion nicht möglich ist, kommt nur die Implantierung einer gekoppelten Prothese infrage.

    Fehlstellungen und Fehlformen der Kniescheibe

    Fehlstellungen und Fehlformen der Kniescheibe müssen ausgeglichen werden, um eine regelrechte Funktion der Prothese zu gewährleisten. Dazu werden in der Regel Knochenvorsprünge an der Kniescheibe entfernt, Bandstrukturen gelockert oder gerafft und Teile der Kniescheibe entfernt.

    Ein Ersatz der Kniescheibengleitfläche scheidet heute in der Regel aus. Auch eine vollständige Entfernung der Kniescheibe sollte nicht vorgenommen werden.

    Die ORTHOPARC Klinik in Köln berät Sie ausführlich in allen Fragen, die Sie haben, bevor Sie sich ein künstliches Kniegelenk einsetzen lassen. Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit Prof. Dr. med. Joachim Schmidt, Chefarzt Endoprothetik.

 

Wie können wir Ihnen helfen?
Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin mit uns.

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Prof. Dr. med. Joachim Schmidt

Ärztlicher Direktor | Chefarzt Endoprothetik

Prof. Dr. med. Joachim Schmidt

Tel. +49 221 48 49 05-0
schmidt@orthoparc.de

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