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Der Fachbereich Endoprothetik Hüfte & Knie wird in der Orthoparc-Klinik Köln von Chefarzt Prof. Dr. Schmidt geleitet.
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Wechseloperation Knie

Durch Infekte, Unfälle oder Überbeanspruchung können sich die Prothesen lockern. In der ORTHPARC Klinik in Köln ist dieser Eingriff unkompliziert, wenn Bandstrukturen, Muskelfunktion und Knochenstruktur weitgehend erhalten sind. Aber auch für schwierige Eingriffe ist das Ärzteteam der ORTHOPARC Klinik bestens gerüstet.

Wann ist eine Wechseloperation Knie erforderlich?

Der langfristige Behandlungserfolg eines Ersatzes des Kniegelenks wird von der operativen Implantationstechnik und der Prothesenqualität beeinflusst. Lockert sich das künstliche Kniegelenk oder treten nach der Operation starke Schmerzen auf, so müssen die Ursachen hierfür genau anlaysiert werden.

  • Infektionen

    Das Gewebe und die Knochen in der Umgebung des künstlichen Kniegelenks und das künstliche Kniegelenk selbst können durch Keime oder Bakterien infiziert werden. Liegt eine Infektion des künstlichen Kniegelenkes vor, muss dieses zumeist entfernt werden, um die Infektion zu bekämpfen.

  • Mechanische Lockerung

    Unnatürlich hohe Beanspruchungen, die meist durch Fehlimplantationen oder Knochenschädigungen verursacht sind, können die Gleitoberfläche einer Prothese durch Abrieb schädigen, was eine Lockerung der mechanischen Anteile der Prothese nach sich zieht.

  • Knochenbruch

    Während oder nach dem Einsatz eines künstlichen Kniegelenks kann es durch Unfälle zu Knochenbrüchen kommen (siehe periprothetische Frakturen).

 

Alle diese Ursachen sind zumeist mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden, die eine Wechseloperation Knie erforderlich machen. In der ORTHOPARC Klinik unterscheiden wir den unkomplizierten und den komplizierten Prothesenwechsel.

Unkomplizierter Prothesenwechsel

  • Vor der Operation

    Anhand der präoperativen Röntgenkontrollen wird das exakte Ausmaß der Knochenschädigungen bestimmt und exakt geplant, welche Prothese in welcher Größe implantiert werden soll. Die genaue Beinachse wird auf einer Beinganzaufnahme bestimmt. Da sich operationstechnische Besonderheiten auch bei dieser Operation nicht sicher vorhersagen lassen, müssen alle notwendigen Spezialimplantate verfügbar sein.

  • Während der Operation

    Der Zugang erfolgt wie bei einer Standardoperation. Die narbig veränderte Gelenkschleimhaut wird entfernt und die Kniescheibe exakt in die spätere Prothese eingepasst. Dabei wird die gelockerte Prothese so entfernt, dass keine zusätzliche Knochenschädigung entsteht. Der alte Knochenzement wird vollständig beseitigt und die Bandstabilität wiederhergestellt.

    Mit speziellen Sägelehren wird dann das Prothesenlager für die neue Prothese vorbereitet. Kleinere Knochendefekte werden in diesem Schritt durch metallische Module ausgeglichen.
    Die Funktion des Gelenks wird mit einem Probeimplantat überprüft, dann wird die Originalprothese mit einer dünnen Zementschicht auf dem Knochen verklebt und die Wunde schichtweise verschlossen.

  • Nach der Operation

    Die Nachbehandlung erfolgt ähnlich wie beim Einsatz eines  künstlichen Kniegelenks. Meist ist aber eine längere Teilbelastung mit zwei Unterarmgehstützen für etwa sechs Wochen notwendig.

 

Komplizierter Prothesenwechsel

Bei Bandinstabilitäten oder Muskeldefekten und wenn erhebliche Substanzverluste am Knochen vorliegen, muss das Kniegelenk mit modularen Prothesen wiederhergestellt werden, um die Defekte auszugleichen. Dies kann so weit gehen, dass Teile des Schienbeins oder der gesamte Oberschenkelknochen durch eine Prothese ersetzt werden. Auch der Bandapparat lässt sich durch eine gekoppelte Prothesentechnik vollständig ersetzen.

  • Vor der Operation

    Anhand der präoperativen Röntgenkontrollen wird das exakte Ausmaß der Knochenschädigungen bestimmt und exakt geplant, welche Prothese in welcher Größe implantiert werden soll. Die exakte Beinachse wird auf einer Beinganzaufnahme bestimmt. Bei dieser Operation steht das gesamte Spektrum der Spezialimplantate zur Verfügung.

  • Während der Operation

    Der Standardzugang zum Kniegelenk wird in seiner Größe bedarfsgerecht nach oben oder unten verlängert. Die gelockerte Prothese und alle defekten Knochen und Weichteilanteile werden entfernt. Im Laufe der Operation werden dann die vorhandenen Defekte modular ausgeglichen und es wird eine individuelle Prothese für den Patienten zusammengestellt.

    Vor dem Verankern der Originalprothese wird zunächst durch eine Probeprothese die Gelenkfunktion überprüft. Die Fixierung der Prothese kann auch durch eine Kombination aus zementfreien Techniken und dem Einsatz von Zement erfolgen. Das Ergebnis wird bereits während der Operation röntgenologisch kontrolliert, bevor die Wunde schichtweise verschlossen wird.

  • Nach der Operation

    Bei diesen aufwändigen Operationen wird die Nachbehandlung individuell festgelegt.

 

Operationstechnische Besonderheiten bei Prothesenwechseloperationen

  • Zemententfernung

    Das Entscheidende bei Prothesenwechseloperationen ist die schonende Entfernung der defekten oder gelockerten Prothese und die vollständige Zemententfernung.

    Je mehr intaktes Gewebe und stabiler Knochen dabei erhalten werden können, desto geringer ist die Belastung für den Patienten und desto besser fallen die Langzeitergebnisse aus.
    Professor Dr. Schmidt hat hierfür eine spezielle Technik entwickelt, um Prothese und Zement mit einem speziellen Gerät zu entfernen. Bei dieser maximal schonenden Methode kommen auch endoskopische Geräte (Orthoclast mit Orthoskop, EMS, Schweiz) zum Einsatz. Diese Technik wurde patentiert und international eingeführt. In den vergangenen 10 Jahren hat Professor Dr. Schmidt mehr als 400 Patienten mit dieser Methode erfolgreich behandelt.

    Die hier erreichte Knochenschonung ermöglicht auch die Reimplantation von Standardimplantaten. Darüber hinaus stehen modulare Spezialimplantate für Hüfte und Knie zur Verfügung, die eine Wiederherstellung der korrekten anatomischen Verhältnisse erlauben.

  • Knochendefekte

    Knochendefekte werden entweder mit körpereigenem Knochen oder Spenderknochen aufgefüllt und mit speziellen Implantaten ersetzt. Bei schwierigen Voraussetzungen am Knochen lassen sich diese Verfahren gegebenenfalls kombinieren.

  • Septische Lockerungen

    Liegt die Ursache für eine Prothesenlockerung in einem Bakterienbefall, ist die vollständige Ausheilung des Infekts zunächst oberstes Ziel. In der Regel wird vor der Operation der ursächliche Keim durch eine Punktion bestimmt.

    Lässt sich der Keim mit gängigen Antibiotika behandeln, wird die gelockerte Prothese entfernt und durch eine neue ersetzt. Die Stabilisierung der neuen Prothese erfolgt dann mittels eines antibiotikahaltigen Zements. Bei schwer behandelbaren Keimen erfolgt ein zweizeitiger Prothesenwechsel: In der ersten Operation wird die Prothese entfernt und das gesamte Gewebe gesäubert. Dann kommt ein Platzhalter aus antibiotikahaltigem Knochenzement zum Einsatz. Nach zehn Wochen wird dieser in einem zweiten Eingriff entfernt und durch die endgültige Prothese ersetzt.

  • Weichteilschäden

    Um eine korrekte Prothesenfunktion sicherzustellen, ist es notwendig, Defekte an den Muskeln zu stabilisieren. Dazu werden verbleibende Muskelanteile mit speziellen Techniken am Knochen verankert. Verletzte Muskeln und Muskeldefekte müssen durch Spezialimplantate und Techniken  ausgeglichen werden.

 

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Prof. Dr. med. Joachim Schmidt

Ärztlicher Direktor | Chefarzt Endoprothetik

Prof. Dr. med. Joachim Schmidt

Tel. +49 221 48 49 05-0
schmidt@orthoparc.de

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