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Im ORTHOPARC Köln arbeiten wir in der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie mit einem breiten Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.
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Hallux rigidus

Starke Schmerzen und eine Versteifung im großen Zeh sind Symptome für den Hallux rigidus (lat. für „steife Großzehe“), eine Versteifung der Großzehe durch abnutzungsbedingten Verschleiß im Großzehengrundgelenk. Neue Operationstechniken, die in der ORTHOPARC Klinik in Köln angewandt werden, stellen die Bewegungsfähigkeit wieder her und machen den Schmerzen dauerhaft ein Ende.

Die Symptome des Hallux rigidus

Das Großzehengelenk muss beim Gehen, besonders beim Beschleunigen, ein Vielfaches des Körpergewichts an Belastung aushalten. Durch Abnutzung des Gelenkknorpels (Arthrose) kommt es zu Entzündungen. Das Großzehengelenk schwillt an, wird schmerzhaft und das Abrollen des Fußes wird zunehmend eingeschränkt. Dieser Prozess kann sich über Jahre solange unbemerkt entwickeln, bis der Betroffene erste Schmerzen verspürt, die bei Belastung des Fußes stärker werden. Durch die Entzündung ist das Großzehengrundgelenk gerötet und druckempfindlich. Die Schuhe beginnen zunehmend zu drücken.

Anfangs kann der große Zeh noch gut gebeugt werden, aber das Strecken wird zunehmend schmerzhaft. Als Schonreaktion wird die Bewegung häufig eingeschränkt, was schließlich durch Bewegungsmangel zu einer Versteifung des Großzehengrundgelenks führt. Schon die beginnende Arthrose des Großzehengrundgelenks löst Folgebeschwerden aus, die durch Fehlbelastungen entstehen. Der Fußaußenrand wird stärker belastet, ebenfalls die vier übrigen Zehen. Die Schonhaltungen des Fußes können zu Überlastungen im Knie und in der Hüfte führen. Das Röntgenbild zeigt die Veränderungen des Großzehengrundgelenkes als Verschmälerung des Gelenkspalts durch Knorpelverschleiß, zumeist auch durch eine veränderte Knochenzeichnung oder durch dornartige Spornbildungen.

Weitere Information über den Hallux rigidus finden Sie auch als youtube-Film in unserem Beitrag in der WDR Medizinzeit:

So wird der Hallux rigidus therapiert

Konservative Therapie

Durch konservative Therapien kann ein beginnender Verschleiß des Großzehengrundgelenk in seinen Symptomen eingedämmt werden. In einem frühen Stadium der Arthrose kann durch manuelle Therapie mit Zug und Verschiebung am Endgelenk die Beweglichkeit im Großzehengrundgelenk verbessert und erhalten werden.

  • Einlagen

    Eine spezielle Karboneinlage für die Schuhe führt zu einer Minderbelastung des Großzehengrundgelenks und ist in frühen Stadien indiziert. Durch eine Ballenrolle im vorderen Schuh plus Versteifung der Schuhsohle kann ebenfalls eine Entlastung erzielt werden, indem das Großzehengrundgelenk vom Abrollen des Fußes entlastet wird. Begleitend wird eine spezielle Bewegungstherapie durchgeführt.

    Die in der ORTHOPARC Klinik angefertigten Einlagen werden nach einer computergestützten Fußdruckmessung (Pedographie), deren Daten eingelesen werden, in einem Fräsverfahren aus einem speziellen Schaumstoffblock individuell gefertigt (CAD-Verfahren) und mit einem hochwertigen Leder bezogen.

  • Schmerzlinderung

    Die Schmerzen können durch unterschiedliche Arzneimittel gelindert werden. Durch die direkte Injektion einer speziellen hochmolekularen Hyaloronsäure, einem natürlichen Bestandteil des Knorpels, kann die Knorpelabnutzung aufgehalten und die Schmerzsituation verbessert werden. Eine Alternative ist die Applikation von aus dem Patientenblut gewonnen Wachstumsfaktoren (ACP – Autologes Conditioniertes Plasma). Neben den konventionellen Schmerzmitteln stehen verschiedene homöopathische Arzneimittel im Ruf, besonders arthritische Schmerzen zu lindern.

 

Operative Verfahren

Sollte es nicht zu einer ausreichenden Verbesserung kommen, gibt es verschiedene Operationsverfahren, welche zu einer sicheren Beschwerdereduktion führen.

  • Dorsale Keilresektion (Cheilektomie)

    Bei der Dorsalen Keilresektion werden die entzündete Schleimhaut und der neu gebildete Knochen entfernt. Dadurch wird eine deutliche Reduktion der Schmerzen und eine Verbesserung der Beweglichkeit erzielt. Gleichzeitig kann der noch vorhandene Gelenkknorpel stabilisiert werden und die Bildung eines Ersatzknorpels indiziert werden. Im Anschluss kann der Fuß direkt belastet werden, die erreichte Mehrbeweglichkeit wird durch eine intensive Krankengymnastik konsolidiert. Der Vorteil dieses Verfahrens, dass bei einem beginnenden Verschleiß angewandt wird, liegt in der Erhaltung des ursprünglichen Großzehengrundgelenk und der Wiederherstellung seiner biomechanischen Funktion.

  • Osteotomie

    In frühen Stadien der Arthrose kann durch die Osteotomie eine stellungsverändernde, gelenkerhaltende Knochenkorrektur erreicht werden, welche die Beweglichkeit verbessert und die Schmerzen reduziert. Hierbei wird die Beugefehlstellung der Großzehe, welches ein Abrollen des Fußes verhindert, korrigiert mit gleichzeitiger Knochenglättung und Entfernung der entzündeten Schleimhaut. Auch hierbei wird das ursprüngliche Gelenk in seiner Funktion erhalten. Im Anschluss ist ebenfalls eine direkte Belastbarkeit im Therapieschuh möglich, die intensive Physiotherapie sichert die erreichte Mehrbeweglichkeit.

  • Stabilisierung (Arthrodese)

    In fortgeschrittenen Fällen der Großzehengrundgelenkarthrose ist die Stabilisierung des Großzehengrundgelenks sinnvoll. Dies bietet sich insbesondere in den Fällen, bei denen sich eine nahezu vollständige, aber sehr schmerzhafte Einsteifung des Gelenks eingestellt hat. Durch eine Stabilisierung des Großzehengrundgelenkes (Arthrodese) ist wieder ein schmerzfreies und kraftvolles Abrollen möglich. Hierbei wird das zerstörte Gelenk verblockt und führt zu einer dauerhaften Beschwerdefreiheit. Die Fixierung des Knochens erfolgt mit modernen, winkelstabilen, Titanimplantaten, die eine sofortige Belastung im Therapieschuh erlaubt. Viele Patienten fürchten den Begriff der Versteifung, dies ist unbegründet, die Arthrodese ist ein sehr sicheres und hervorragend nachuntersuchtes Verfahren, welches zu einer nachhaltigen und zuverlässigen Beschwerdefreiheit führt.

  • Künstliches Gelenk (Endoprothese)

    Alternativ zur Stabilisierungsoperation ist in fortgeschrittenen Stadien auch der Einsatz eines künstlichen Gelenks (Endoprothese) möglich. Hierbei wird die Beweglichkeit des Großzehengrundgelenks erhalten. In der ORTHOPARC Klinik wird ein modernes 3-Komponenten Design verwendet, welches sowohl die Beugung und Streckung, als auch die Rotation der Großzehe erlaubt. Die Prothese besteht aus einer speziellen Metalllegierung, die mit einem Titanplasmaspray überzogen ist, um ein schnelles Einwachsen der Prothese zu gewährleisten. Eine Fixierung mit Knochenzement ist nicht notwendig. Die eigentliche Beweglichkeit wird über einen ultraharten hochmolekularen Kunststoff (Polyethylen) übertragen, eine Metall/Metallkontakt findet nicht statt. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der frühen Belastbarkeit in normalen Schuhen nach circa zwei Wochen und der erhaltenden, schmerzfreien Beweglichkeit. Wie jedes Kunstgelenk kann diese Prothese nach jahrelangem Gebrauch auslockern. In einem solchen Fall kann ein Prothesenanteil ausgetauscht werden oder das Gelenk in eine Versteifungssituation überführt werden.

Bei Interesse können Sie sich gerne einen Bericht der Sendung WDR-Medizinzeit über ein neues Implantat ansehen, das unseren Patienten Horst Treitz begeistert hat.

Welches Verfahren für Sie geeignet ist, wird Ihnen der behandelnde Arzt in der ORTHOPARC Klinik in einem ausführlichen Gespräch erläutern. Die Entscheidung hängt vom Schweregrad der Erkrankung und Ihren persönlichen Bedürfnissen ab.

Dr. med. André Morawe, Chefarzt Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

Dr. Morawe erläutert Ihnen gerne alles rund um Fuß- und Sprunggelenk

 

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Dr. med. André Morawe

Chefarzt Fuß- und Sprunggelenkchirurgie und stellvertretender Ärztlicher Direktor

Dr. med. Andre Morawe, Orthoparc

Tel. +49 221 48 49 05-0
morawe@orthoparc.de

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Oberärztin Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

Dr. med. Birgit Range

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