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Impingementsyndrom

Das Impingementsyndrom tritt an der Schulter auf. Das Einklemmen (engl. impingement) von Kapsel- oder Sehnenteilen löst Schmerzen, Schleimbeutelentzündung oder schlimmstenfalls einen Sehnenriss aus. In der ORTHOPARC Klinik in Köln schafft eine minimal-invasive Arthroskopie Linderung und Abhilfe.

Was ist ein Impingmentsyndrom und wie wird es behandelt?Das Schultergelenk besteht aus einem Hauptgelenk und mehreren Nebengelenken. Das Hauptgelenk ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper und setzt sich aus drei Knochen zusammen: dem Oberarm, dem Schulterblatt und dem Schlüsselbein.

Es wird von einem Muskelmantel (Rotatorenmanschette) fixiert, der durch Sehnen verstärkt wird. Ein Schleimbeutel reduziert die Reibung zwischen den beweglichen Teilen.

Die Nebengelenke sind das Schultereckgelenk zwischen dem Schulterdach und dem äußeren Schlüsselbein, das Gelenk zwischen Brustbein und Schlüsselbein und das Gelenk zwischen Schulterblatt und Brustkorbwand.

Was ist ein Impingementsyndrom?

Zwischen dem Schultergelenk und dem Schultereckgelenk befindet sich ein Tunnel, durch den beim gesunden Menschen die Sehnen reibungslos gleiten. Da die Gelenke dem Verschleiß unterliegen, können Abriebteile in diesen Zwischenraum gelangen oder sich Kalkablagerungen bilden, Entzündungen und Schwellungen hervorrufen und die Sehnen schmerhaft einklemmen (engl. Impingementsyndrom). Solche Einklemmungen können auch an anderen Stellen der Schulter auftreten.

Durch die Störung des Bewegungs- und Gleitverhaltens stoßen die knöchernen Strukturen aufeinander und die Sehne entzündet sich. Dabei können kleine Risse in der Sehne entstehen, die diese schwächen und es kann zu einem Sehnenriss kommen.

Zu den Risikogruppen für ein Impingementsyndrom zählen Personen, die häufig ihre Arme in Beruf oder Sport in Schulterhöhe und oberhalb des Kopfes bewegen. Beispielsweise bei Wurfsportlern, Tennisspielern oder im Handball, Volleyball, Golf oder Schwimmen tritt das Impingementsyndrom häufig auf. Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen und auch erbliche Veranlagungen kommen vor.

Zur sicheren Diagnose des Impingementsyndroms werden in der ORTHOPARC Klinik verschiedene Tests eingesetzt, die durch Ultraschalluntersuchungen, Röntgenaufnahmen oder Magnetresonanztomografie (MRT) unterstützt werden.

Wie wird das behandelt?

In der Physiotherapie werden verkürzte Muskeln durch Traktionsübungen gedehnt und durch andere Übungen gestärkt. Auch Kälte-, Ultraschall- oder Gleichstrombehandlungen und natürlich eine medikamentöse Therapie können Linderung verschaffen. Gezielte Injektionen können Entzündungen und Schmerzen beseitigen. Bei chronischen Leiden kann Akupunktur effektiv sein. Entzündete Teile können durch Röntgentiefenbestrahlung zur Ruhe gebracht werden. Im fortgeschrittenen Stadium oder bei Kalkablagerungen und Verformungen sind die Möglichkeiten der konservativen Therapie allerdings begrenzt.

Zur dauerhaften Beseitigung der Ursachen des Impingementsyndroms werden verschiedene Operationstechniken angewandt. In einer minimal-invasiven endoskopischen Operation wird der Schleimbeutel entfernt und es werden Knochenteile abgetragen. Ist ein zu straffes Schulterband die Ursache für das Impigementsyndrom, kann es endoskopisch korrigiert werden. In weiteren Operationen werden Instabilitäten des Schultergelenks oder Sehnenrisse chrirurgisch versorgt.

Nach der Operation erfolgt in der ORTHOPARC Klinik in Köln eine schnelle Mobilisierung des Patienten, die je nach gestellter Nachbehandlung durch eine gezielte Physiotherapie oder Rehabilitationsmaßnahmen begleitet wird.

Dirk Tenner, Chefarzt Arthroskopie, Schulterchirurgie und Sporttraumatologie

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