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Meniskusläsion

Verletzungen des Meniskus haben langfristig negative Folgen und führen neben Knieschmerzen und Bewegungseinschränkungen zum vorzeitigen Gelenkverschleiß. Sie sollten immer frühzeitig von erfahrenen Orthopäden untersucht und versorgt werden. In der ORTHOPARC Klinik in Köln werden verschiedene operative Therapien erfolgreich bei Meniskusläsionen eingesetzt.

Meniskusläsionen führen zum Gelenkverschleiß

Der Meniskus ist als halbmondförmiger Knorpel ein biomechanisch wichtiger Stabilisator des Kniegelenkes. Der Name entstammt dem Griechischen und bedeutet etwa so viel wie „Möndchen“. Die Menisken, Innen- und Aussenmeniskus, gleichen im Kniegelenk zwischen Oberschenkelknochen und Schienbein aus und schützen den Gelenkknorpel vor Schaden. Sie fungieren als Stoßdämpfer und ermöglichen eine gleichmäßige Druckbelastung bzw. Kraftübertragung. Ernährt werden sie durch Gelenkflüssigkeit, nur der äussere Teil wird durchblutet.

Überbeanspruchungen belasten den Meniskus ebenso, wie angeborene Anomalien. Beim Sport, beim Drehen des Beins mit gebeugtem Knie, beim Anheben von Lasten aus der Hocke und bei anderen Belastungen können kleine Risse im Meniskus entstehen. Der Meniskus kann bei hoher oder anhaltender Belastung einreissen (Meniskusläsion), Teile des Meniskus können eingeklemmt werden.

Meniskusläsionen (Meniskusrisse) sind zum Beispiel bei Fliesenlegern oder Bergleuten, die ständig auf Knien oder in gebückter Haltung ihre Arbeiten verrichten, als Berufskrankheit anerkannt. Sie machen sich durch Knieschmerzen bemerkbar, aber auch durch ein Gefühl des Einklemmens im Knie oder eingeschränkte Beweglichkeiten bis hin zur Gelenkblockade.

Meniskusläsionen können „repariert“ werden

Zur Unterscheidung der Meniskusläsionen von anderen Kniebeschwerden sind verschiedene Untersuchungen notwendig, die insbesondere bildgebende Diagnostikverfahren einbeziehen. Mit Röntgenaufnahmen kann der Verschleiß des Knorpels im Knie sichtbar gemacht werden. Schichtaufnahmen der Magnetresonanztomographie (MRT) erlauben eine Beurteilung von Art und Umfang einer Meniskusläsion. Mit der Arthroskopie (Kniespiegelung) können unsere Ärzte unmittelbar in das Innere des Knies hineinsehen und die Schädigungen genau untersuchen.

Nach bestätigter und dokumentierter Diagnose wählt der Arzt die optimale Therapie für den individuellen Schweregerad aus. Meniskusläsionen treten im Übrigen häufig gemeinsam mit anderen Schäden im Kniegelenk auf und werden dann in einer Sitzung zusammen therapiert.

  • Leichte Meniskusläsionen

    Bei leichteren Meniskusläsionen kann im akuten Stadium durch Kühlung, Ruhigstellung des Knies, schmerzlindernde bzw. entzündungshemmende Medikamente und stützende Bandagen Linderung verschafft werden.

  • Fortgeschrittene Meniskusläsionen

    Bei fortgeschrittener Schädigung ist eine operative Therapie empfehlenswert, um Folgeschäden wie der Kniegelenksarthrose vorzubeugen.

    Vornehmliches Ziel der operativen Therapie von Meniskusläsionen in der ORTHOPARC Klinik in Köln ist es, in jedem Lebensalter des Patienten immer den Meniskus zu erhalten bzw. wieder zu rekonstruieren. Bedingt durch abnehmende Gewebequalität oder die Form der Meniskusläsionen ist manchmal jedoch ein Erhalt nicht vielversprechend – eine teilweise Entfernung ist dann das geringere Übel. Aber auch hierbei wird immer so viel Gewebe wie möglich erhalten.

  • Meniskusläsionen bei jungen Patienten

    Bei jungen Patienten wird nach einem vollständigen oder teilweisen Verlust von großen Anteilen des Meniskus sogar in seltenen Fällen eine Meniskustransplantation durchgeführt.

 

Rehabilitation

Nach einer Teilresektion des Meniskus ist nach einer einwöchigen Schonung des Gelenkes mit Teilbelastung an zwei Unterarmgehstützen eine schnelle Rehabilitation gegeben. Wird der Meniskus genäht, ist abhängig vom Ausmaß des Schadens und der Lokalisation oftmals eine mehrwöchige Rehabilitation zu erwarten.

Dirk Tenner, Chefarzt Arthroskopie, Schulterchirurgie und Sporttraumatologie

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