• English
  • Russisch
  • Arabisch

Drucken

Schriftgröße:

orthopaedische-klinik-fachbereiche-04
Home

Patella-Instabilität

Die Kniescheibe (Patella) ist ein scheibenförmiger Knochen vor dem Kniegelenk. Sie ist an Sehnen, Muskeln und Bändern aufgehängt. Instabilitäten sind schmerzhaft und verursachen Folgeschäden. Patella Instabilität können unsere Orthopäden nach einem Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) durch verschiedene Handgriffe und spezielle Bewegungen des Knies frühzeitig entdecken und ohne Folgeschäden sicher behandeln.

Patella-Instabilität – Was ist das?

Patella Instabilitäten, Kniescheiben-Verrenkungen (Luxationen) und ihre Vorstufen sind ein sehr häufiges Krankheitsbild in der täglichen Praxis, besonders bei Heranwachsenden. Da die Kniescheibe keine knöcherne Führung hat und nur in einer Rinne des Oberschenkelknochens gleitet, ist sie anfällig für Verletzungen.

Bei einer anlagebedingten Fehlform der Kniescheibe sind das Gleitlager oder die haltenden Sehnen, Muskeln und Bänder zu schwach ausgebildet und bewirken eine Patella Instabilität. Als Unfallfolge einer Verrenkung der Kniescheibe entsteht ebenfalls eine Patella Instabilität durch das Reissen des innenseitigen Kniehaltebandes (MPFL – mediales Patello-femorales Ligament). Es kann weiterhin zu einer Durchblutungsstörung und zum Absterben von Knochenarealen kommen, wodurch der darüber liegende Knopel ebenfalls zerstört werden kann.

Patella Instablität – Wie äussert sich das?

Eine angeborene Fehlstellung der Kniescheibe oder eine Instabilität durch Verrenkung führt zu einer ungünstigen Druckverteilung im Kniegelenk mit Druck auf den Knorpel. Patienten mit Patella Instabilität klagen meistens über Schmerzen im vorderen Knie. Als Folge einer akuten Verrenkung wird zumeist ein plötzliches Wegsacken des Knies beschrieben.

Oftmals ist eine Verformung des Knies erkennbar, wobei die Kniescheibe zur Aussenseite hin verschoben ist. Das Knie wird in gebeugter Stellung geschont, die Beweglichkeit des Kniegelenks ist eingeschränkt. Ein Gelenkerguss verursacht Druckempfindlichkeit. Eine Ausrenkung der Kniescheibe kann wiederholt auftreten. Wichtig dabei ist es, harmlose Probleme in der Wachstumsphase von folgenschweren echten Instabilitäten und Dysbalancen abzugrenzen. Hier ist oftmals eine gezielte Problemanalyse, die über das Kniegelenk selber hinausgeht, notwendig.

Unsere Orthopäden können nach einem Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) durch verschiedene Handgriffe und spezielle Bewegungen des Knies eine Instabilität diagnostieren, die durch bildgebende Verfahren dokumentiert wird. Mit Röntgenaufnahmen oder Magnetresonanztomographie (MRT) werden Schädigungen sichtbar gemacht. Falls Knorpel in Mitleidenschaft gezogen sind, wird oftmals eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durchgeführt.

Wie wird die Patella Instabilität behandelt?

Sollte nach akuten Luxationen oder bei chronischen Instabilitäten eine operative Therapie zur Stabilisierung und Prävention von Folgeschäden am Gelenkknorpel notwendig werden, ist oftmals eine Kombination von Einzelmaßnahmen notwendig.

Zentraler Therapieansatz in der ORTHOPARC Klinik ist die Rekonstruktion des innenseitigen Kniehaltebandes (MPFL) als wichtigster passiver Stabilisator des Kniegelenkes. Ähnlich einer Kreuzbandersatzplastik wird durch diese Operation ein optimaler Halt der Kniescheibe in Streckung und Beugung erreicht. Im Einzelfall ist eine Kombination mit weiteren stabilisierenden Einzelmaßnahmen erforderlich.

Arthroskopische Versorgung

Bei Knorpelabsprengungen innerhalb des Gelenkes, bei Risiko einer erneuten Kniescheibenverrenkung sowie bei sportlichem Aktivitätsniveau des Patienten, ist neben der Operation des innenseitigen Kniehaltebandes eine arthroskopische Versorgung des Knorpel – oder Knochenschadens erforderlich.

Rehabilitation

Nach der MPFL-Operation ist während der Sehnenheilung eine mehrwöchige auf den Patienten zugeschnittene Rehabilitation notwendig, um das langfristige Ziel einer schmerzlosen und stabilen Kniescheibe im Alltag zu erreichen.

Dirk Tenner, Chefarzt Arthroskopie, Schulterchirurgie und Sporttraumatologie

Wir unterstützen Sie auch nach der OP

 

Wie können wir Ihnen helfen?
Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin mit uns.

Ihr Ansprechpartner

Dirk Tenner

Chefarzt Arthroskopie, Schulterchirurgie und Sporttraumatologie

Dirk Tenner

Tel. +49 221 48 49 05-0
tenner@orthoparc.de

Profil

Unsere Patienten berichten für Sie über ihre Eindrücke

Terminvereinbarung

Wir sind gerne für Sie da.

ORTHOPARC Klinik GmbH
Klinik für Orthopädie in Köln
Aachener Straße 1021 B
50858 Köln

Tel. +49 221 48 49 05-0
Fax. +49 221 48 49 05-90
service@orthoparc.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
7.30 bis 18 Uhr

Orthopädische Notfallaufnahme

Täglich 24 Stunden

TÜV-Zertifikat für Akutschmerztherapie

TÜV-Zertifikat für Akutschmerztherapie ORTHOPARC

Qualitätssiegel MRE-Netz
Region Rhein-Ahr

Qualitätssiegel MRE-Netz Region Rhein-Ahr

Wir nehmen teil am Projekt für Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie

Quips

QUIPS-Medaille 2015 für den ORTHOPARC

TOP Mediziner 2016 Fuss-Chirurgie Auszeichnung für den ORTHOPARC

Kooperationspartner

  • ORTHOPARC-Partner Olympiastützpunkt Rheinland
  • ORTHOPARC-Partner Deutsche Sporthochschule Köln
  • ORTHOPARC-Partner Bayer Leverkusen

ORTHOPARC im Netz

Orthoparc Köln bei Youtube

Orthoparc-Klinik Köln bei facebook

Sie sind hier:

Orthoparc / / /

Seitenanfang

ORTHOPARC Klinik GmbH   Klinik für Orthopädie in Köln   
Aachener Straße 1021 B  |  50858  Köln  | 
Tel: +49 221 48 49 05-0  | E-Mail: service@orthoparc.de