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Schulterluxation

Schulterluxation = Ausrenken / Auskugeln des Schultergelenkes. Das Ausrenken oder Auskugeln der Schulter ist ausgesprochen schmerzhaft. Eine Schulterluxation  tritt akut, aber auch chronisch auf und kann Knorpelschäden im Gelenk sowie Knochenabbrüche nach sich ziehen. In der ORTHOPARC Klinik in Köln kann die Verletzung arthroskopisch exakt visualisiert und mit Spezialinstrumenten erfolgreich therapiert werden.

Wie bemerkt man eine Schulterluxation?

Bei einer Schulterluxation tritt der Oberarmkopf aus der Schulterpfanne. Vorstufen sind ein Teilaustritt im Gelenk (Subluxation) oder Instabilitäten des Schultergelenks, die zumeist durch Schädigungen der Schulterkapsel, des Knorpels oder der Bänder ausgelöst werden. Betroffen sind am häufigsten Männer im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Menschen mit überwiegender Überkopftätigkeit sind überdurchschnittlich gefährdet, bei Sportlern treten Schulterluxationen vermehrt auf.

Ursachen einer Schulterluxation

Eine Schulterluxation entsteht meistens durch einen Unfall. Der betroffene Arm ist fast vollständig gebrauchsunfähig und schmerzt sehr stark. Taubheitsgefühle können entstehen, wenn durch die Schulterluxation Nerven abgeklemmt wurden. Beschädigungen des Gelenkknorpels lösen unbehandelt fast immer eine Arthrose aus. Es gibt aber auch Formen der Schulterluxation, die nicht unfallbedingt entstehen, sondern durch Fehlstellungen oder genetisch veranlagte Gewebsschwächen. Einige genetische Erkrankungen zeigen als Symptome gummiartige Erweichungen im Kapselgewebe der Schulter, die schon bei unachtsamen Bewegungen zur Schulterluxation führen können.

Diagnose im Detail

Die Schulterluxation wird von den Orthopäden der ORTHOPARC Klinik zumeist schon bei Blickkontakt durch die typische Fehlstellung im Schultergelenk erkannt. Nach Ermittlung der Ursachen und vorsichtiger Tastuntersuchung bestätigen Röntgenbilder zumeist den Anfangsverdacht, auch bei chronischer Schulterluxation. Auch angeborene Fehlstellungen oder Knorpel- bzw. Knochenveränderungen werden sichtbar. Bei Nebenerkrankungen sind unter Umständen Blutuntersuchungen erforderlich, bei Nerveneinklemmungen wird unser Neurochirurg Dr. Christopoulus konsultiert. Mit einer Ultraschalluntersuchung können Risse und andere zerstörte Strukturen sichtbar gemacht werden. Mittels Magnetresonanztomografie erfolgt dies flächendeckend und mit Schnittaufnahmen in herausragender Bildqualität. Ideal ist eine Schulterarthroskopie, womit der Zustand im Gelenk und innerhalb der Gewebestrukturen genau beurteilt werden kann.

Die Behandlung der Schulterluxation

Das erste Ziel jeder Behandlung ist es, den ausgekugelten Oberarmkopf wieder in die Schulterpfanne zu bewegen. Dies geschieht durch Einrenken unter Einsatz verschiedener Techniken. Das Einrenken wird meistens unter kurzer Vollnarkose vorgenommen. Bei konservativer Therapie wird der betroffene Arm durch einen speziellen Verband ruhig gestellt und die Schmerzen werden medikamentös gelindert. Ist eine zusätzliche Stabilisierung der Schulterluxation erforderlich, so erfordert dies einen arthroskopischen Eingriff. Die beschädigten Elemente werden fixiert und genäht, das Gelenk wird gesäubert. Vor, während und nach einer Operation der Schulterluxation in der ORTHOPARC Klinik werden die Schmerzen durch eine spezielle Schmerztherapie gezielt unterbunden. Nach der Operation wird der betroffene Arm schnellstmöglich wieder mobilisiert und die Heilung wird durch gezielte Physiotherapie- oder Rehabilitationsmaßnahmen unterstützt.

Wie können wir Ihnen helfen?
Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin mit uns.

Ihr Ansprechpartner

Dirk Tenner

Chefarzt Arthroskopie, Schulterchirurgie und Sporttraumatologie

Dirk Tenner

Tel. +49 221 48 49 05-0
tenner@orthoparc.de

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