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Bandscheibenvorfall Halswirbelsäule

Im ORTHOPARC, der orthopädischen Klinik in Köln mit einem eigenen Fachbereich für Wirbelsäulenchirurgie, sind Sie als Patient in sicheren Händen.Nackenschmerzen quälen viele Menschen. Sie können Symptome eines Bandscheibenvorfalls der Halswirbelsäule (HWS) sein. In der ORTHOPARC Klinik in Köln bieten wir Ihnen neben einer sicheren Diagnostik zahlreiche bewährte Therapiemöglichkeiten für eine nachhaltige Linderung Ihrer Beschwerden.

Die Halswirbelsäule bildet den oberen Teil der menschlichen Wirbelsäule und besteht aus sieben Wirbeln. Der Nacken umfasst dazu noch Muskeln, Bänder, Knochen und Gelenke, die allesamt von Nerven durchzogen sind, die auf Reizungen oder Schädigungen mit starken Schmerzen reagieren. Die Bandscheiben befinden sich zwischen den Halswirbeln und fungieren durch ihre elastische Beschaffenheit quasi als Stoßdämpfer des Körpers. Sie verlieren mit dem Alter oder durch Fehlbelastungen ihre Elastizität, können bei Überbeanspruchung reißen und der „weiche“ Kern kann herausquellen. Der Druck auf die Spinalnerven oder das Rückenmark verursacht starke Schmerzen.

Symptome zum Bandscheibenvorfall Halswirbelsäule

Nacken- und Schulterschmerzen, die in die Arme ausstrahlen können, oder Taubheitsgefühl in den Armen oder Händen können Symptome eines Bandscheibenvorfalls der Halswirbelsäule sein.  Aber auch Schwindelanfälle, Kopfschmerzen und Tinnitus werden von vielen Betroffenen angegeben.  Bei chronischer Rückenmarksschädigung (Myelopathie) treten aber auch Gangstörungen und andere neurologische Funktionsstörungen auf. Sie sind in jedem Fall ein Zeichen dafür, dass Nerven im Nacken- oder Schulterbereich durch Ursachen gereizt werden, die durch Konsultation eines Neurochirurgen untersucht werden sollten. Alarmzeichen, bei denen unbedingt ein Facharzt konsultiert werden sollte, sind das Gefühl von Schwäche in den Armen und neurologische Funktionsstörungen.

In der ORTHOPARC Klinik in Köln werden wir bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule gemeinsam mit Ihnen mögliche Ursachen ermitteln. Wir untersuchen Ihren Nacken genau, lokalisieren das Schmerzzentrum und stellen etwaige Bewegungseinschränkungen fest. Eine gründliche neurologische Untersuchung gehört selbstverständlich dazu.

Röntgenuntersuchungen oder eine Magnetresonanztomografie (MRT) helfen uns bei der Diagnosestellung. Je nach Lage und Ausdehnung des Befundes, sowie klinischem Untersuchungsbefund, schlagen wir die entsprechende Therapie vor.

Therapiemöglichkeiten bei einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule

Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule können konservativ und operativ therapiert werden. Die Schmerzen und Beschwerden können medikamentös und oftmals auch nichtchirurgisch durch physiotherapeutische Maßnahmen gelindert werden.

Aber auch Wurzelblockaden unter radiologischer Kontrolle (PRT) können zur entsprechenden Beschwerdelinderung führen.

Schwerpunkt der operativen Therapie in der ORTHOPARC Klinik in Köln ist die bewährte mikrochirurgische ventrale Fusion mittels PEEK Cage. Ein „Cage“ ist ein maschinell geformter Platzhalter für den Wirbelzwischenraum, der die geschädigte Bandscheibe ersetzt, nachdem diese mikrochirurgisch entfernt wurde. Dieser Cage stellt die natürliche Höhe des Bandscheibensegments wieder her. PEEK steht als Abkürzung für Poly-Ether-Ether-Keton. Dies ist ein für den Körper gut verträglicher Kunststoff. Der PEEK-Cage hat einen zentralen Hohlraum, der sich nach der Implantation mit körpereigenem Knochenmaterial füllt. So entsteht einige Monaten nach dem Eingriff eine ventrale Fusion, also eine solide knöcherne Verbindung des operierten Segmentes. Das Ergebnis ist eine langfristige Stabilisierung des betroffenen Abschnitts der Halswirbelsäule. Die segmentale Fusion hat allerdings kaum Einfluss auf die Beweglichkeit der gesamten Halswirbelsäule.

Eine Alternative zur Fusion der Wirbel bei Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule ist das Einsetzen einer Bandscheibenprothese gerade bei jüngeren Patienten mit wenigen Verschleißerscheinungen. Durch eine künstliche Bandscheibe wird die Beweglichkeit des betroffenen Segmentes erhalten. Sie ist wie ein Gelenk konstruiert, dessen Hälften jeweils im benachbarten Wirbel verankert werden. Die meisten Prothesen, je nach Hersteller, bestehen aus einem Kunststoffkern und zwei äußeren Metallplatten, die optimal mit den Knochen verankert werden können, wodurch keine Gefahr einer Lockerung besteht.

Bei beiden Verfahren können die Patienten nach dem Eingriff sofort mobilisiert werden, die postoperativen Schmerzen sind minimal.

Spinalkanalstenose durch Knochenanbauten, Myelopathie

Bei chronischer Einengung des Rückenmarkes kommt es zur druckbedingten Veränderung im Rückenmark, die sogenannte Myelopathie. Sie macht sich klinisch bemerkbar durch diffuse Missempfindungen der oberen, teils auch der unteren Extremitäten und Gangstörungen. Bei fortgeschrittenen Fällen auch durch Blasenentleerungsstörungen.

Auch hier ist meistens die ventrale Fusion (wenn erforderlich in mehreren Segmenten) das Mittel der Wahl. Bei langstreckigen Stenosen ist ein Wirbelkörperersatz nach Korporektomie (Wirbelkörperentfernung samt Bandscheibe) erforderlich. Dabei werden Titanimplantate eingesetzt.

Dr. med. Christopoulos, Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie

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